Oldtimer sind wesentlich empfindlicher als moderne Autos. Darum kann die regelmäßige Wartung durch geschultes  Personal  nicht ersetzt werden. Die Besitzer von Oldtimern fragen unser Fachpersonal häufig nach Tipps, wie sich kleine Missgeschicke selbst beseitigen lassen. Im Folgenden verraten wir einige Kniffe aus unserer Werkzeugkiste:

1. Insekten im Lack

Ein klebriges Problem sind oft Heerscharen von Insekten, die sich in den Lack regelrecht eingefressen haben. Sie überrumpeln die kleinen Angreifer am besten, indem Sie alte Zeitungen befeuchten und diese einzeln auf die betroffenen Stellen verteilen. Nach einiger Zeit nehmen Sie das noch feuchte Papier ab. Die Insekten lassen sich nun mühelos bei der Autowaesche entfernen. Dabei bitte darauf achten, dass das Zeitungspapier feucht bleibt. Sonst sind sie zwar die toten Viecher los, haben aber Druckerschwärze im Lack.

2. saubere Sitze

Kein Grund zur Panik, wenn mal was daneben geht und kein Spezialreiniger zur Hand ist. Hier kann einfacher Rasierschaum Abhilfe schaffen. Die Sitze einsprühen, einwirken lassen und mit einem feuchten Tuch abwischen.

3.  Windschutzscheiben mit Durchblick

Für stark verunreinigte Windschutzscheiben, die mit normalen Glasreinigern nicht zu saubern sind, haben sich Reinigungsmittel für Ceranfelder bewährt. Reinigen Sie die Scheibe zuerst mit einem Spülmittel und spülen gründlich mit klarem Wasser nach. Danach wenden Sie den Ceranfeldreiniger entsprechend den Anweisungen des Herstellers an.

4.  Frischer Duft im  Innenraum

Muffeliger Sofageruch im Innenraum  von Oldtimern ist oft hartnäckig. Duftbaeume, Parfums und Sitzreiniger wirken nicht. Probieren Sie es mit Essig. Eine Schale mit Essig in den Innenraum stellen, Fenster schliessen und über Nacht wirken lassen.

Viel Erfolg beim Ausprobieren!

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